Exposition gegenüber Chemikalien und die menschliche Gesundheit

Exposition gegenüber Chemikalien und die menschliche Gesundheit

Exposition gegenüber Chemikalien und die menschliche Gesundheit

Die Europäische Union setzt einen Plan zur Verringerung der schädlichsten Chemikalien durch zwei zentrale Strategien im Bereich Chemikalien und Umwelt um. Trotz dieser Bemühungen zeigen Prognosen, dass das Vorhandensein von Chemikalien und die Exposition gegenüber ihnen weiterhin sowohl für die Gesetzgebung als auch für die öffentliche Gesundheit eine Herausforderung darstellen werden.

Täglich kommen Menschen in Europa mit verschmutzter Luft, kontaminierten Lebensmitteln und Wasser in Kontakt und sind komplexen Gemischen von Chemikalien ausgesetzt, die in Produkten des täglichen Gebrauchs enthalten sind. Die ständige Exposition gegenüber Schadstoffen und bestimmten Chemikalien ist mit einer Vielzahl von gesundheitlichen Auswirkungen verbunden. Endokrine und neurologische Störungen, reproduktive Probleme und Krebs treten in der Gesellschaft zunehmend häufiger auf.

Daher hat die Europäische Union in den vergangenen Jahren regulatorische Maßnahmen ergriffen, um die Verwendung der gefährlichsten Chemikalien zu beschränken und die Expositionsniveaus zu reduzieren.
Zu diesem Zweck wurden zwei Hauptstrategien entwickelt:

  • Aktionsplan für Null-Emissionen
  • Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit

Beide Strategien sehen eine Verringerung des Einsatzes von Pestiziden und veterinärmedizinischen Antibiotika um mindestens 50 % bis 2030 sowie das Bestreben vor, bis 2050 eine Umwelt frei von toxischen Schadstoffen zu erreichen.

Trotz Fortschritten bei der Reduzierung der Emissionen einiger Stoffe ist der Fortschritt bei der Ersetzung der schädlichsten Chemikalien durch sicherere Alternativen uneinheitlich und in der Praxis schwer umsetzbar. Ausgewählte Stoffe wie Schwermetalle, Bisphenol A und PFAS überschreiten in weiten Teilen Europas weiterhin sichere Konzentrationen im menschlichen Körper und stellen ein potenzielles Gesundheitsrisiko dar.

Der Ausblick auf die kommenden Jahre zeigt ein gemischtes Bild – Regulierungen können die Exposition gegenüber einigen Chemikalien begrenzen, jedoch stellen die kumulative Exposition gegenüber komplexen Gemischen, die zunehmende Produktion und der Import neuer Stoffe sowie Lücken in den toxikologischen Daten weiterhin eine Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar.

Quelle: https://www.eea.europa.eu/en/europe-environment-2025/thematic-briefings/environment-and-human-health/chemical-pollution-and-human-health

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